Satzung der FFW Göggelsbuch 

 


 

 

§ 1  Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „Freiwillige Feuerwehr Göggelsbuch“ 

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Göggelsbuch 

(3) Geschäftsjahr des Vereins ist vom 01. November bis 31. Oktober des folgenden Jahres

  

 

§ 2  Vereinszweck

(1) Zweck des Vereins ist die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Göggelsbuch, insbesondere durch die Werbung und das Stellen von Einsatzkräften. Dabei verfolgt er ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ (§§ 51 bis 68) der Abgabenordnung.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Vereinsmitteln. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(3) Die Vereinsämter sind Ehrenämter.

  

 

§ 3  Mitglieder

Mitglieder des Vereins können sein:

1. Feuerwehrdienstleistende
Die Aufnahme als aktive/aktiver Feuerwehrdienstleistende/r durch den/die Kommandanten begründet nicht automatisch die Aufnahme in den Verein. Es gibt folgende Gruppen:
1.1 Jugendanwärter 
Die Jugendfeuerwehr ist die Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr. Ihre Mitglieder sind zwischen 14 und 18 Jahre alt.
Die Jugendanwärter sollen in dieser Zeit auch spielerisch auf den Dienst als aktives Mitglied vorbereitet werden 
1.2 Aktive Feuerwehrdienstleistende (aktives Mitglied) 
Personen ab dem vollendetem 18 Lebensjahr bis zum Erreichen der Altersgrenze von 63 Jahren, die den Aktiven Feuerwehrdienst im Namen der Gemeinde Allersberg leisten. 
1.3 Alterswehr
Mitglieder dieser Gruppe sind Personen, die altersbegingt bzw. gesundheitlich den aktiven Feuerwehrdienst nicht mehr leisten können, aber die aktive Wehr trotzdem unterstützen wollen. Auch für die Alterswehr gilt die Altersgrenze von 63 Jahre.
1.4 Ehemalige Feuerwehrdienstleistende (Passives Mitglied) 
Personen, die mit Erreichen der Altersgrenze (63Jahre) oder aus anderen Gründen aus dem aktiven Dienst ausscheiden, werden passive Mitglieder (Passive) wenn sie mindestens 5Jahre als aktive Feuerwehrdienstleistende geführt wurden und nicht aus dem Verein austreten. 

2. Fördernde Mitglieder 

Die Aufnahme in den Verein erfolgt durch Beantragung der Fördermitgliedschaft. Fördermitglieder unterstützen den Verein durch besondere finanzielle Beiträge oder besondere Dienstleistungen. Von Ihnen wird jährlich der jeweils aktuelle Jahresbeitrag erhoben. 

3. Ehrenmitglieder 

Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich als Feuerwehrdienstleistende um das Feuerwehrwesen besondere Verdienste erworben haben oder die sich auch ohne Ableistung des Feuerwehrdienstes besondere Verdienste im Vereinswesen erworben oder zur Förderung des Feuerschutzes wesentlich beigetragen haben.

 

 

§ 4  Erwerb der Mitgliedschaft 

(1) Mitglied des Vereins kann jede Person werden, die das 14. Lebensjahr vollendet hat.

(2) Der Antrag zur Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand einzureichen (Aufnahmeformular). Minderjährige müssen die Zustimmung ihrer (ihres) gesetzlichen Vertreter (s) nachweisen.

(3) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Eintritt in den Feuerwehrdienst unterliegt dem Kommandanten der Wehr. Keiner von beiden ist verpflichtet etwaige Ablehnungsgründe anzugeben.

(4) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Vorschlag durch den Vorsitzenden und wird innerhalb der Vorstandschaft beschlossen.

 

 

§ 5  Beendigung der Mitgliedschaft 

(1) Die Mitgliedschaft endet 

  1. mit dem Tod des Mitglieds, 
  2. durch Austritt (schriftlich) 
  3. durch Streichung von der Mitgliederliste, 
  4. durch Ausschluss. 

(2) Der Austritt ist dann wirksam, wenn er dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt worden ist. 

(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Erfüllung seiner Beitragspflicht im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen sind. Dem Mitglied ist die Streichung schriftlich mitzuteilen. 

(4) Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Entscheidung ist dem Betroffenen unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich schriftlich oder persönlich, gegenüber dem Vorstand zu rechtfertigen.

Dem Betroffenen ist der Ausschluss schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschluss steht ihm das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschlussbeschlusses beim Vorstand eingelegt sein. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, hat der Vorstand sie der nächsten Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorzulegen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschlußbeschluß als nicht erlassen. 

 

 

§ 6  Mitgliedsbeiträge 

Von den Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag erhoben, dessen Höhe die Mitgliederversammlung festsetzt. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit, ebenso Feuerwehranwärter bis 18 Jahre. 

 

 

§ 7  Organe des Vereins 

Organe des Vereins sind die Vorstandschaft und die Mitgliederversammlung.

  

 

 § 8  Vorstandschaft

(1) Der Vorstand besteht aus folgenden Vereinsmitgliedern: 

  1. dem Vorsitzenden,
  2. dem stellvertretenden Vorsitzenden,
  3. dem Schriftführer
  4. dem Kassenwart,
  5. dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr, seinem Stellvertreter, dem Jugendwart und dem Gerätewart, soweit sie dem Verein angehören und nicht in eine Funktion gemäß Nummern 1 bis 4 gewählt sind.

(2) Die unter Absatz 1 Nr. 1 bis 4 genannten Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf sechs Jahre in geheimer Abstimmung gewählt. Beim Ausscheiden eines dieser Vorstandsmitglieder während der Amtszeit wird der Nachfolger nur für den verbleibenden Zeitraum bis zum Ende der allgemeinen Amtszeit des Vorstands gewählt. Die Vorstandsmitglieder bleiben auch nach dem Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.  

(3) Aufgabe der Vertrauensleute ist es, die Belange der Führungs- und Mannschaftsdienstgrade zu vertreten. Die Vertrauensleute werden jeweils aus ihren Dienstgradgruppen gewählt und müssen mindestens 5 Jahre Vereinsmitglied gewesen sein und das 21. Lebensjahr vollendet haben. 

(4) Außer durch Tod erlischt das Amt eines Vorstandsmitglieds mit dem Ausschluss aus dem Verein, durch Amtsenthebung und Rücktritt. Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder ihres Amtes entheben, Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären.

 

 

§ 9  Zuständigkeit des Vorsitzendens

(1) Der Vorsitzende ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, die nicht durch diese Satzung anderen Vereinsorganen vorbehalten sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben: 

  1. Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnung.
  2. Einberufung der Mitgliederversammlung,
  3. Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
  4. Verwaltung des Vereinsvermögens,
  5. Erstellung des Jahres- und Kassenberichts,
  6. Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Vereinsmitgliedern,
  7. Beschlussfassung über Ehrungen und Vorschläge für Ehrenmitgliedschaften. 

(2) Der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende vertritt zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstands den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Rechtsgeschäfte mit einem Betrag über 1000 Euro sind für den Verein nur verbindlich, wenn der Vorstand vorher zugestimmt hat. 

In dringenden Fällen ist der Vorsitzende oder im Falle seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende zu Ausgaben bis zum Höchstbetrag von 150 Euro ohne die nachträgliche Genehmigung des Vorstands einzuholen, berechtigt.

 

 

§ 10  Sitzung des Vorstandes 

(1) Für die Sitzung des Vorstands sind die Mitglieder vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden rechtzeitig, jedoch mindestens eine Woche vorher einzuladen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Mitglieder anwesend sind. Er entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bzw. des die Sitzung leitenden Vorstandsmitglieds. 

(2) Über die Sitzung des Vorstands ist vom Schriftführer ein Protokoll aufzunehmen. die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

 

 

§ 11  Kassenführung 

(1) Die zur Erreichung des Vereinszwecks notwendigen Mittel werden insbesondere aus Beiträgen und Spenden aufgebracht. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. 

(2) Der Kassenwart hat über die Kassengeschäfte Buch zu führen und eine Jahresrechnung zu erstellen. Zahlungen dürfen nur aufgrund von Beschlüssen des Vorstandes und gem. § 9 Absatz 2 geleistet werden. 

(3) Die Jahresrechnung ist von zwei Kassenprüfern, die jeweils vor einer Generalversammlung bestimmt werden, zu prüfen. Sie ist der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.

  

 

§ 12  Mitgliederversammlung 

(1) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig: 

  1. Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes, Genehmigung der Jahresrechnung, Entlastung des Vorstands,
  2. Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrags,
  3. Wahl und Abrufung der Mitglieder des Vorstands, der Kassenprüfer und des Vereinsdieners.
  4. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
  5. Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschlußbeschluß des Vorstands. 

(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich mindestens einmal statt. Außerdem muss die Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Fünftel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand schriftlich verlangt wird.  

(3) Jede Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich einberufen. Dabei ist die vorgesehene Tagesordnung mitzuteilen. 

(4) Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Versammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.

 

 

§ 13  Beschlussfassung der Mitgliederversammlung 

(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorgehenden Aussprache einem Wahlausschuss übertragen werden. 

(2) In der Mitgliederversammlung ist jedes Mitglied stimmberechtigt. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung, wenn mindestens ein Viertel der Vereinsmitglieder erschienen ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorsitzende verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Vereinsmitglieder beschlussfähig. 

(3) Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich. 

(4) Die Art der Abstimmung wird grundsätzlich vom Vorsitzenden als Versammlungsleiter festgelegt. Die Abstimmung muss jedoch geheim durchgeführt werden, wenn ein Fünftel der erschienen Mitglieder dies beantragt. 

(5) Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Versammlung, die Zahl der erschienen Mitglieder, die Person des Versammlungsleiters, die Tagesordnung, die Beschlüsse, die Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung enthalten. 

  

 

 § 14  Ehrungen 

An Personen, die sich im Feuerwehrdienst oder auf andere Weise besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen erworben haben, kann 

  1. Eine Anerkennung (z.B. Bayerische Ehrenamtskarte) oder
  2. die Ehrenmitgliedschaft des Vereins 

verliehen werden 

   

 

§ 15  Auflösung 

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde, die es unmittelbar und ausschließlich für das Feuerwehrwesen zu verwenden hat. 

 

 

gezeichnet:  

   

Schüssel Johann

(Vorsitzender der FFW Gögglsbuch)  

Sossau Gunther

(stellvertredender Vorsitzender der FFW Gögglsbuch)