Außenansicht:      

Fahrzeughalle /

Umkleide Aktive:

 

Anbau /

Umkleide Jugend: 

Floriansstüberl /

Schulungsraum

  

Werkstatt /

sonstiges:

 Die Werkstatt und Sanitäranlagen befinden sich zurzeit im Umbau; Fotos folgen nach Fertigstellung
1869 bis 1969

Das erste Feuerwehrhaus in Göggelsbuch steht am heutigen Ortsausgang in Richtung Lampersdorf und wird heut zu Tage als Leichenhaus genutzt.

Auszug aus der Chronik der Feuerwehr Göggelsbuch:

Die damalige Kirchengemeinde hatte sich also damals am Bau eines Feuerwehrhauses, beteiligt. Dieses Haus war auf Lampersdorfer Grund, am Standort des jetzigen Leichenhauses am Ortsausgang Richtung Lampersdorf erbaut worden Die Gemeinde Göggelsbuch musste dazu das Baumaterial stellen. Bis zum Jahre 1969 waren darin die alte, auch heute noch einsatzfähige Spritze und eine fahrbare Auszugsleiter untergebracht.

Die Verbindung der verschieden Ortschaften hielt aber nur bis zum Jahre 1907. Nach mündlichen Überlieferungen kam es nach einem Scheunenbrand in Schönbrunn zu Streitigkeiten zwischen den Feuerwehrleuten, dies führte zur Abspaltung der FFW Lampersdorf.

1969

bis

1970 

Bau eines neuen Feuerwehrhauses

Das heutige Gerätehaus wurde im Jahre 1969 am Platz des alten Hirtenhauses erbaut und 1970 eingeweiht. Im unteren Geschoss wurde ein Tor eingebaut. Dieser Raum diente als Umkleide und für die Unterbringung des Tragkraftspritzen Anhängers (TSA). Das obere Stockwerk wurde so geplant, dass man in der Zukunft über eine Rampe ein zweites Fahrzeug bzw. Hänger langer könnte. Nach Beendigung des Baus wurde aber eine Art Schulungsraum / Floriansstube mit Küche installiert.

1991

bis

1992

Anbau am jetzigen Feuerwehrhaus

Nachdem wir 1990 unser neues Löschfahrzeug LF8 bekamen, wurde es im bisherigen Feuerwehrhaus zu eng. Durch das größere Fahrzeug mit mehr Ausrüstung war der vorhandene Platz nicht mehr ausreichend. Um Platz zu gewinnen, wurde angebaut. In dem dadurch neu gewonnenen Keller wurden sanitäre Einrichtungen und eine kleine Werkstatt eingerichtet. Das Erdgeschoss mit seiner Garageneinfahrt beherbergt seitdem die alte Feuerspritze mit Gespann aus dem Jahre 1862. Auch der Schulungsraum im oberen Altbau wurde komplett renoviert und mit einer neuen Küche versehen. 1992 wurde die Arbeit am Anbau und die Renovierung am Altbau durch die Einweihung beendet.

 
 

2006

bis

2008

Renovierung

Die Dachziegel des Hauptgebäudes wiesen eine schlechte Substanz auf. Nach einem kurzen Ortstermin mit unserem Bürgermeister Herrn Bernhard Böckerle wurden die Gelder für die Renovierung bewilligt. Durch Anschaffung eines Schwedenofens musste der alte Schlot abgetragen werden und durch ein neues Edelstahlrohr ersetzt werden. Auch ein Teil der Lattung und der Dachbalken mussten wegen ihrer schlechten Substanz ausgetauscht werden.

Mitte 2007 wurde dann unser Vorplatz neu gepflastert. In nur zwei Tagen wurden der alte Teer und die untere Schicht abgetragen und durch neue ersetzt.

Das WC im Schulungsraum wurde durch unseren Vorstand Ernst Traub komplett umgestaltet. Endlich wurde auch ein kleines Waschbecken installiert.

Auch der Gang zu unserem Schulungsraum bekam 2008 zu dem neuen Fliesen noch etwas Farbe ab. Im Schulungsraum wurde eine großzügige Multimedia mit Beamer und Surroundanlage installiert. Als letztes wurden in unsere Fahrzeughalle alte Schulbänke in Eigenregie umgebaut und dienen seither für unsere Kameraden als Sitzgelegenheit und Ablagefläche.

Der letzte Glanz- ODER Höhepunkt am Haus wurde Anfang Juni kurz vor unserem 125 jährigen Jubiläum angebracht. Die straßenzugewandten Seite sollte noch ein besonderer Blickfang zieren. Die ersten Gedanken waren ein Floriansbild auf der Wand oder einer Platte. Als eigentlich schon das Bild in Auftrag gehen sollte, sahen wir bei einer anderen Feuerwehr einen schönen heiligen Florian aus Stahl. Nach ein paar Skizzen wurde ein Kamerad aus einer benachbarten Feuerwehr für die Herstellung beauftragt. In mühevoller Kleinarbeit entstand dann schließlich unser Florian. In der Lackiererei Distler erhielt er seinen letzten Schlussanstrich. Hiermit möchten wir uns nochmals für die schöne Figur bedanken.

 

 2009

Wasserschaden

Kurz vor Jahresende ist in einem Nebenraum eine Wasserleitung bzw. Hahn beschädigt worden. Wahrscheinlich ist durch den plötzlichen Kälteeinburch das Eckventil aufgefroren. Das austretende Wasser ist im Holzboden eingedrungen und hat dort nach längerer Zeit Teile der Einrichtung im Schulungsraum geschädigt.

Die Holzvertäfelung begonn sich durch die Feuchtigkeit zu werfen und unter dem Holzboden wurde damals Sand als Dämmmaterial aufgeschüttet. Da dieser so nur sehr schwer zu trocknen war, wurde der komplette Schulungsraum entkernt. So konnte die Feuchtigkeit leichert aus den Böden und Wänden entfernt werden.

2010

Neuer Schulungsraum

Nach dem alles getrocknet ist, haben wir die Elektrik und ein Teil der Wasserrohre erneuert.

Für künftige Unterrichte ist in diesem Zuge auch gleich die Mulitmedia verbessert worden. So verbauten wir ein Beamer an die Decke und installierten eine DolbySurround Anlage.

Nach einer Anstrengenden Schulung braucht niemand zu Hungern. Von Küchen Doma erhielten wir günstige eine Vorführküche. Diese bauten wir unter der Hilfe von Kraus Michael fachmännisch auf bzw. um.

Für die Vereinsfahne errichtet wir in Verlängerung zur Küche eine neuen Schrank. In diesem werden so manche Kleinteile sowei auch der Verstärkter, DVD-Player und Schulungsmaterial untergebracht.

Der Schwedenofen erhielt am Schluss noch eine gefließte Unterlage.

Den letzten Anstrich verpasste das Malerteam rund um die Familie Schüssel.

2012

Umkleide Jugendfehr

Aus Platzgründen ist die Jugendfeuerwehr von der Fahrzeughalle in das Erdgeschoss des Anbaus gezogen. Hierfür wurden in Eigenbau-Spinde gebaut und eine Schiebewand eingezogen. Die Jugendfeuerwehr erledigte die Malerarbeiten.

2014

Umbau Fahrzeughalle.

Über die Jahre waren immer wieder Spinde für die Aktiven im Gespräch, da die Anzahl der Umkleidemöglichkeiten schon lange nicht mehr ausreichten. Auch auf Hinsicht für das neue LF10 wurden ein paar Arbeiten nötig.

Hierfür wurde eine Wand aus der Halle entnommen, um Platz zu gewinnen. Die alten Flügeltüren wurde entfernt, der Ausschnitt des Tores verbreitert und ein Sektionaltor eingesetzt. Eine neue Außentür wurde neben dem Tor installiert, um die Unfallgefahr im Einsatzfall durch die ankommenden Einsatzkräfte und dem herausfahrenden Fahzeug zu vermindern. Die Außenfassade zur Straßenseite wurde nach den Anforderungen EnEV 2014 gedämmt. Die alte Elektik aus dem Jahr 1969 wurde gegen eine neue, zeitgemässe erneuert, Telekomunikation (Fax, Telefon und Internet) für Alarmfaxe usw. installiert.

Im Schadensfall auf der ICE-Strecke kann das Feuerwehrhaus von der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) des Landkreises Roth genutzt werden, hierzu wurden entsprechende Vorbereitungen getroffen.

Zusätzlich wurde die Möglichkeit geschaffen, im Falle eines Stromausfalls, das Feuerwehrgerätehaus über ein externes Notstromaggregat zu versorgen. Somit bleibt auch in einem solchen Fall unsere Feuerwehr einsatzbereit und könnte gegebenfalls auch die Zivilbevölkerung aufnehmen bzw. unterstützen.

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