Auch wenn die Feuerwehren im Landkreis schon seit einigen Jahren fast ausschließlich den Digitalfunk verwenden, waren einige Sondergebäude, so auch der ICE-Tunnel unterhalb von Göggelsbuch immer noch mit der anlogen Funktechnik ausgestattet. Nach Jahren der Planung und Umsetzung sind jetzt alle Tunnel der Strecke Nürnberg-München jetzt im Landkreis Roth auf Digital umgestellt wurden.

Hierzu fand am Montag eine Abnahme zusammen mit verschiedenen Feuerwehr-Führungskräften vom Landkreis Roth (KBI Ritthammer, Götz, Petz und Stark, KBM Wolfsberger) und den beiden Kommandanten der Feuerwehr Göggelsbuch statt.

In Kürze werden die ersten Schulungen und Übung für die aktive Wehr zum Thema Tunnelfunk-Digital im Tunnelbereich erfolgen.

 

 

Im Zuge der Generalversammlung wurde uns vom Bürgermeister Hondasch eine Wärmebildkamera von der Firma Flir, Typ K55 übergeben. Zusammen mit den Feuerwehren Allersberg und Ebenried wurden drei baugleiche WBK beschafft.

Aber jetzt frägt sich jeder, warum brauchen wir diese. Eine kleine Aufzählung von Einsatzmöglichkeiten:

  • Lageerkundung / Einschätzung der Brandausbreitung durch den ersten Gruppenführer
  • Innenangriff:
    • Schutz des Vorgehenden Trupps
    • Suche von vermissten Personen
    • Schnelleres Vorgehen möglich, da "Sicht"
  • Sicherungstrupp: schnelles Auffinden des verunfallten Trupps
  • Füllstandkontrolle von auslaufenden Behältern
  • Überprüfung der Ausbreitung von auslaufenden Medien
  • Personensuche / Vermisstensuche bei technischer Hilfeleistung

Video zur Kamera (im Einsatz)

Präsentations-Video vom Hersteller

 

 

Erfolgreiche Schulung von 26 neuen Maschinisten.

In der Prüfung zeigte sich, dass die Inhalte 15 theoretischer und 12 praktischer Unterrichtseinheiten nicht ganz ohne Wirkung auf die Kameraden geblieben sind. Christian Mederer, zuständiger Kreisbrandmeister für die Maschinistenausbildung im Landkreis, freute sich jedenfalls über das gute Prüfungsergebnis und entließ die Teilnehmer mit dem Wunsch, ihr frisch erworbenes Fachwissen in den Heimatwehren auszubauen und zu vertiefen.

Folgende Feuerwehrkameraden nahmen am mittlerweile 59. Maschinistenlehrgang teil:

Feuerwehr Aurau: Florian Braun, Sebastian Hussendörfer, Markus Kusebauch

Feuerwehr Ebenried: Christof Baßler, Michael Hofbeck, Stefan Schneider

Feuerwehr Eckersmühlen: Sascha Babitsch, Andreas Reulein

Feuerwehr Eysölden: Oliver Bauch, Andreas Geim, René Hellmich, Dominik Schwendner, Jürgen Wiedmann

Feuerwehr Göggelsbuch: Josef Meier

Feuerwehr Greding: Samuel Krause, Yannik Winkler

Feuerwehr Harrlach: Alexander Christl, Philipp Köppe

Feuerwehr Rednitzhembach: Basti Beck, Martin Stahl

Feuerwehr Rothaurach: Andreas Dechet, Stefan Götz, Michael Ziegler, Sebastian Ziegler

Feuerwehr Wasserzell: Tobias Hausmann, Maximilian Uebler

KBI Egbert Petz wünschte den Teilnehmern einen stets unfallfreie Heimkehr vom Übungs- und Einsatzbetrieb und schloss in seinem Grußwort den Dank an die Ausbildungsmannschaft der Wendelsteiner Wehr ein.

Einen großen Teil der neuen Maschinisten sehen wir bereits im November zum Teil II wieder. Bis dahin alles Gute!!

Bericht und Fotos von Klaus Pechler bzw. FF Wendelstein

 

Tief betroffen sind alle Feuerwehren aus dem Landkreises Roth vom plötzlichen Tod von Ehren-Kreisbrandinspektor Erhard Schneider.

Von 1989 bis 2016 war Erhard Kreisbrandinspektor für den Bereich Allersberg, Hilpoltstein, Schwanstetten und Wendelstein und ein gern gesehener Gast bei uns in Göggelsbuch.

Unsere Feuerwehren hat Erhard viel zu verdanken. Unter anderem wirkte er in seier Zuständigkeit bei dem Anbau am Feuerwehrhaus und dem Fahrzeugkonzept für den Makrt Allersberg mit; und unterstütze uns am Beginn von der Beschaffung unseres LF10.

Sein Tod macht uns unendlich traurig.

Aber sein Leitsatz wird uns für immer im Ohr bleiben:

„Langsam machen, wenn´s pressiert!“

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

 

Bei der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ hatten sich am vergangenen Samstag von der Freiwilligen Feuerwehr Lampersdorf drei Floriansjünger und der Feuerwehr Göggelsbuch 29 , darunter 6 Frauen in den unterschiedlichsten Leistungsstufen erfolgreich dem Prüfungsteam gestellt.

Ausbilder und Kommandant Schlierf Josef, Schüssel Christian, Fleischmann Michael und Taylor Sebastian hatten die Crew in drei Wochen intensiv auf die Leistungsprüfung vorbereitet und für den letzten Schliff bei den praxiserfahrenen Wehrleuten gesorgt. Als Schiedsrichter fungierten Kreisbrandinspektor Egbert Petz, Kreisbrandmeister Thomas Hagenrainer, Benjamin Arnhard und Christian Schüssel.

Wissensfragen, Knoten für Bergung und Sicherung, Kenntnisse über Ausrüstung am Fahrzeug, Gefahrgutkennzeichnung und Erster Hilfe mussten von den Prüflingen praktisch demonstriert oder beantwortet werden.

Fast fehlerfrei verlief die Prüfung, das tägliche Üben und die vorangegangene Ausbildung hatten sich ausgezahlt. Die Wasserentnahme aus dem Hydranten und der Einsatz von drei Strahlrohren im vorgegebenen Zeitrahmen wurden ruhig, schnell und sicher abgearbeitet, attestierte Petz bei der Abschlussbesprechung. „Ihr könnt mit euch zufrieden sein. Danke, dass ihr euch der Prüfung gestellt habt und eure Freizeit für die Allgemeinheit geopfert habt.“ lobte er die Prüflinge. Dabei betonte er den Lerneffekt der gemeinsamen Prüfung. „Wir schaffen im Einsatz zusammen, dann können wir auch zusammen üben“.

Auch vom Bürgermeister Hondasch gab es ein großes Lob für die Prüflinge und die gute Zusammenarbeit der beiden Wehren. Heraus zu heben waren aber die Kammeraden Jürgen Schmidpeter und Josef Schlierf, welche im Vorfeld von Haus zu Haus gelaufen sind, um mögliche Teilnehmer zu finden.