(Wendelstein) - 27 Teilnehmer beim 35. Maschinistenlehrgang Teil 2 in Wendelstein 

Das Sepp Herberger zugeschriebene Zitat „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!“ könnte in leicht abgewandelter Form auch für die Feuerwehren im Landkreis Roth gelten. Fanden sich doch zwischen dem 09. und dem 14.11.2017 viele bekannte Gesichter aus dem Lehrgang Teil 1 unter den Teilnehmern des 35. Maschinistenlehrgangs Teil 2 im Wendelsteiner Feuerwehrhof ein.

An drei Löschfahrzeugen konnte jeder Maschinist Hand anlegen, um die erforderlichen Handgriffe an den in der heimischen Wehr verwendeten Fahrzeugpumpen zu erlernen.

Die Maschinistentätigkeit umfaßt allerdings weit mehr als „lediglich“ das Bedienen einer Pumpe. Den Kopf vollgepfropft mit umfangreichen Informationen hinsichtlich der Handhabung verschiedenster Pumpen und elektrischer Gerätschaften, der Nutzung von Belüftungsgeräten und Winden, der Bedeutung der Verkehrsabsicherung von Einsatzstellen, Neuigkeiten zum Digitalfunk und den (mittels Schaumtrainer vorgeführten) Einsatz von Schaummitteln gingen die Teilnehmer am 14.11.2017 locker ihre theoretische Prüfung an.

KBM Christian Mederer zeigte sich erfreut von dem sichtlich guten Ergebnis. Fünf Teilnehmer beantworteten den Prüfungsbogen vollkommen fehlerfrei, neun weitere mit lediglich einem Fehler. Er gratulierte den Kameraden zur bestandenen Prüfung und händigte im Beisein von KBI Egbert Petz die Lehrganszeugnisse aus.

Wir wünschen folgenden Kameradinnen und Kameraden viel Spaß in ihrer künftigen wichtigen Tätigkeit und gratulieren herzlich zum bestandenen Lehrgang:

Feuerwehr Allersberg:                                    Daniel Herzog

Feuerwehr Birkach:                                         Leon Mühlig

Feuerwehr Ebenried:                                      Kevin Kahr, Stefan Kahr, Markus Mederer, Andreas 
                                                                            Schneider, Helmut Weglöhner


Feuerwehr Göggelsbuch:                               Florian Harrer, Sebastian Herzog

Feuerwehr Jahrsdorf:                                     Sebastian Gaukler, Philipp Wurm

Feuerwehr Kammerstein:                              Nico Schwarz, Ralf Weidner

Feuerwehr Petersgmünd:                              Manfred Dorner

Feuerwehr Pfaffenhofen:                               Michael Noffke

Feuerwehr Roth:                                              Lars Ohlson, David Schenk, Timo Stark, Christian Wiltschko

Feuerwehr Röttenbach/Mühlstetten:          Benjamin Endres, Johannes Schneider

Feuerwehr Schwand:                                       Tim Lowig, Dennis Nowak

Feuerwehr Sperberslohe:                               Mario Barnjak, Maximilian Blank, Stefan Blank, Sven Homburg

Das Ausbilderteam bedankt sich für die engagierte Teilnahme aller Kameraden. Nun wendet Eure erworbenen Fertigkeiten in Euren Wehren eifrig an und bleibt auch künftig fleißig am Ball!

Bericht und Foto von Thomas Reger (FF Wendelstein)

 

 

Da es in den letzten Jahren mangels Zeit, vielen Einsätze / Übungen und Lust keine gemeinsame Übung im Brandmeisterbezirk Allersberg in der Brandschutzwoche mehr gab, hat die Feuerwehr Göggelsbuch es 2017 selbst in die Hand genommen.

Hierfür dachten sich der Schüssel Christian ein kleines Scenario aus:

"Bei einem Dorffest oder Martinszug kommt es zu einem Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen. Bei der Anfahrt wird dann auch noch einen weiteren Unfall gemeldet.!"

Kurz nach 18 Uhr war es dann am Dienstag so weit. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich folgendes Bild. Ein brennender PKW mit einer Person unter dem Fahrzeug, viele Verletze und verwirrte Menschen, welche zum Teil den Einsatzkräften schon entgegen rannten. Beim zweiten Unfall fand man sogar diverse Gefahrstoffe, die in Kombination auch als Sprengstoff genutzt werden könnten. Somit wurde die Übung zum Terror-Anschlag hochgestuft.

Während dieser Zeit kam es dann auch noch zu einer dritten Einsatzstelle. Wieder ein brennendes Fahrzeug mit einigen verletzen Personen.

Somit gab es viel zu tun. Der Funk zur Übungsleitstelle glühte Zeitweise, da zum Teil die Einheiten an ihre menschlichen, sowie materiellen Grenzen kamen.

Aber es hat allen gefallen, auch wenn nicht alles reibungslos klappte. Es war mal definitiv was anderes als eine Schlauchstrecke von A-nach-B zu legen oder einen größeren Atemschutzeinsatz zu führen, wo mehr als 50% nur dumm rumsteht.

Vielen Dank auch nochmals an alle Helfer (Übungsvorbereitung, Schminken, Übungsleiter, Essen, usw.)

weitere Fotos

 

 

Unsere Monatliche Übung im September haben wir diesmal zusammen mit der Feuerwehr Birkach abgehalten.

Das Übungsobjekt war bis zur letzten Minute geheim. Einzig, dass ein Zugführer inklusive ein paar Gruppenführer gesucht wurden war bekannt. Josef Schlierf, der die Übung plante und diese mit ein paar Helfer durchführte, instruierte beim kurzen Zusammentreffen die Einsatzkräfte und besetzte entsprechend 4 Gruppen.

Und schon ging es los!

Das Übungsobjekt war ein Abrisshaus in der Eulenseestraße in Göggelsbuch. Laut fiktiver Einsatzmeldung wurde ein starke Rauentwicklung gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Kräfte bot sich ihnen ein stark rauchender Dachstuhl, eine verwirrte Person mit Brandwunden am Arm am Eingangsbereich des betroffenen Gebäudes und ein landwirtschaftliches Fahrzeug, welchen durch „Gaffer“ in einen Unfall verwickelt war.

Daher wurde eine Führung mit 4 Einsatzabschnitten gebildet.

  1. Birkach 47/1: Brandbekämpfung des Dachstuhls von Westen
  2. Göggelsbuch 43/1-1: Schutz der benachbarten Gebäude durch eine Wasserwand
  3. Birkach + Göggelsbuch: Innenangriff
  4. Göggelsbuch 43/1-2: Verkehrsunfall

Der Einsatz veränderte sich aber, wodurch alle gefordert wurden und keine Langeweile aufkam. So gab es zum Beispiel eine brennende Person, ein eingestürztes Treppenhaus und Gefahrgut in der Garage.

Nach gut einer Stunde wurde die Übung durch die (Übungs-) Leistelle Göggelsbuch abgebrochen. Nach dem Aufräumen traf man sich im Feuerwehrhaus und alle Führungskräfte und Beobachter zählten ihr Erlebtes auf. Anschließen gab es noch Brotzeit und so manche Nachbesprechung bis tief in die Nacht.

Besten Dank noch mal an alle, die diese Übung vorbereitet und die Verpflegung gemacht haben.

 

 

Am Samstag den 08. Juli 2017 waren wir mit einer kleinen Abordnung in Allersberg. Dort wurden die beiden neuen Fahrzeuge, ein MZF mit Zusatzausstattung für einen Einsatzleitwagen und ein TLF4000, feierlich eingeweiht und an die Feuerwehr übergeben.

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde dann auch unser neuer Kreisbrandmeister für den Brandbezirk Allersberg bekannt gegeben. Unser Allersberger-Kammerad Thomas Hagenrainer (stellvertretender Kommandant FF Allersberg) übernimmt mit sofortiger Wirkung dieses Amt. Unser Kreisbrandrat hob zum Beispiel die Kompetenzen, die sich Thomas auch durch seinen Beruf als Berufsfeuerwehrmann oder sein Engagement bei der Landkreisausbildung für THL (Auto) hervor.

Wir gratulieren unserem neuen KBM Thomas Hagenrainer und freuen uns auf die gute Zusammenarbeit.

Des Weiteren nutzten die Feuerwehren des Brandbezirkes die Change sich bei unserem langjährigen Bürgermeister zu bedanken. Nach einer kleinen Zusammenfassung der letzten Jahre wurde unter anderem an das gedacht, was die Feuerwehren unter seiner Amtszeit geschaffen hatten. Zum Beispiel wurden zwei Feuerwehr-Häuser gebaut, zahlreiche Fahrzeuge und Anhänger, Einsatzkleidung und vieles mehr beschafft. Um unseren Dank nur annähernd zu zeigen, haben wir Herrn Böckerle und seiner Frau einen Gutschein für das Feuerwehr-Erholungsheim geschenkt. Nach dem sich unser Bürgermeister für die sehr gute Zusammenarbeit bedankt hatte, erhoben sich alle Anwesenden, um ihn mit Standing Ovation zu verabschieden.

 

 

Der Bayerische Landtag hat Änderungen im Bayerischen Feuerwehrgesetz (BayFwG) beschlossen, welche zum 01. Juli 2017 in Kraft getreten sind.

Die Neuerungen im BayFwG stellen das Feuerwehrwesen in Bayern nicht auf den Kopf. Es hält jedoch eine Vielzahl von guten und größeren Veränderungen für uns bereit, für die der LFV Bayern in der Vergangenheit lange und intensiv gekämpft hat.

Eine wichtige Änderung die uns betrifft ist:

Mit der Altersgrenze von 63 Jahren nach Art. 6 Abs. 2 Satz 1 BayFwG werden zunehmend noch feuerwehrdiensttaugliche Personen vom Dienst in der öffentlichen Einrichtung Feuerwehr ausgeschlossen, obwohl sie zur Sicherstellung des gemeindlichen Brandschutzes vielfach sehr wichtig wären. Die Altersgrenze in Art. 6 Abs. 2 Satz 1 BayFwG wird daher um zwei Jahre auf das vollendete 65. Lebensjahr angehoben.

Link zum vollständigen Bericht