Nicht alles lässt sich in der Theorie bzw. "normalen" Übungen vermitteln. Daher bieten wir unseren Atemschutzträgern einen Besuch im gasbefeuerten Brandschutzcontainer in Neumarkt an.

Die 1 stündige Übung sieht zwei unterschiedliche Abschnitte vor.

1. Hitzegewöhnung

Ohne komplett angelegter Atemschutzkleidung (=Haube und offener Jacke) wird der Container auf 200°C aufgeheizt. Hier kann man am eigenen Leib die verschiedenen Hitzezone spüren und je nach Empfinden geht man früher oder später in Richtung Boden wo es einiges "Kälter" ist. Als nächstes wird der Temperaturanstieg von über 20°C mit zusätzlicher Sichteinschränkung durch übermäßigen Wassereinsatz gezeigt. Dies soll zum sparsamen Wassereinsatz im Innenangriff animieren.

2. Einsatzübung

Der erste Trupp hatte die Aufgabe der Brandbekämpfung. Sie haben einen in verschiedenen Räumen den Brand einer Gasflasche und Kochstelle vorgefunden. Der zweite Trupp musste zur Personenrettung vor.

Fazit: Allen hat es gefallen, auch wenn man am Schluss bis zur Unterhose nass geschwitzt war.

 

 

Das Löschen mit Schaum ist eine hocheffiziente Methode der Brandbekämpfung – doch diese muss gelernt sein. Beherrschen die Feuerwehrleute die Technik nicht richtig, können sie den Brandherd nicht ersticken, gefährden sich selbst und die Umwelt. Ein qualifiziertes Training ist daher die Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz.

 

In diesem Sinne hat Versicherungskammer Bayern jedem Landkreis und den Feuerwehrschulen je eine Schaumtrainer gespendet. Für den Landkreis Roth sind die Kameraden aus der FF Thalmässing verantwortlich. Diese fahren durch den ganzen Landkreis und bilden die Kameraden am Schaumtrainer aus. In dem Kurs haben die Seminarteilnehmer beispielsweise gelernt, welche Schaumart bei einem Benzin-, Diesel oder Bio-Kraftstoffbrand einzusetzen ist. Außerdem haben sie am Schaumtrainer geübt, das Schaumrohr richtig zu führen und den sogenannten „Schaumanker“ an der richtigen Stelle zu setzen, der den Ausgangspunkt für das Auftragen des Schaums bildet.

 

Dem Schaumtrainer liegt ein ausgeklügeltes Konzept zugrunde: Die Anlage umfasst alle für einen Schaumeinsatz notwendigen Strahlrohre, Schläuche und Gerätschaften der Feuerwehr in einem verkleinerten Maßstab. Es sind nur geringe Mengen Schaum notwendig, um alle in der Praxis vorkommenden Effekte simulieren zu können. Die Ausbildung ist dadurch ressourcenschonend und umweltgerecht.

Am Ende der Übung waren sich alle einig. Auch wenn alles nur im Faktor 1:10: „Der Vorteil ist, dass ich es in der Ausbildung zeigen kann. Es kann jeder Teilnehmer ausprobieren und sieht nicht nur Fotos. Und Feuerlöschen ist halt mal das Grundhandwerk jedes Feuerwehrmannes“

Von hier aus auch noch Mals vielen Dank an die beiden Kameraden aus Thalmässing.

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Erfolgreiche Schulung von 25 neuen Maschinisten
Aus allen Gegenden des Landkreises kamen am 18.01.2018  25 Angehörige aus 15 Wehren im Wendelsteiner Feuerwehrhof zusammen. 25 Feuerwehrler, 1 Ziel: „Ich will Maschinist werden!!!!“

Nach 15 theoretischen und 12 praktischen Unterrichtseinheiten nahmen alle Teilnehmer die letzte Hürde ohne Probleme. Folgende Kameradinnen und Kameraden nahmen mit Stolz ihre Teilnahmebestätigung in Empfang:


Feuerwehr Allersberg:                                    Stefan Schraufl

Feuerwehr Altenfelden:                                 Dominik Reindl, Niko Schramm

Feuerwehr Göggelsbuch:                               Benedikt Herzog, Jürgen Meier, Markus Mitterer, Sebastian Taylor

Feuerwehr Heuberg:                                       Dominic Harrer

Feuerwehr Landerzhofen/Attenhofen:       Alexander Ochsenkühn

Feuerwehr Leitelshof:                                     Markus Scheiderer

Feuerwehr Marquardsholz:                          Stefan Weniger

Feuerwehr Meckenhausen:                          Martin Hudak, Thomas Lerzer

Feuerwehr Pfaffenhofen:                             Christian Güttler

Feuerwehr Regelsbach:                                 Benjamin Fuchs

Feuerwehr Rohr:                                             Christian Hierl

Feuerwehr Schutzendorf:                              Heike König

Feuerwehr Wassermungenau:                     Daniela Flock, Nicolai Röthel

Feuerwehr Wendelstein:                              Thomas Mätzing, Andreas Ullrich, Sabine Wagner

Feuerwehr Zell:                                               Luitpold Gruber, Torsten Gruber, Florian Heigl

Versehen mit den besten Wünschen von Christian Mederer, zuständiger Kreisbrandmeister für die Maschinistenausbildung, verstärken die Kameradinnen und Kameraden zukünftig die Schlagkraft ihrer Wehren.

Wir wünschen den neuen Maschinisten ein stets glückliches Händchen im Umgang mit der Tragkraftspritze und eine stets unfallfreie Fahrt!!

 

Bericht und Foto von Thomas Reger (FF Wendelstein)

 

 

(Wendelstein) - 27 Teilnehmer beim 35. Maschinistenlehrgang Teil 2 in Wendelstein 

Das Sepp Herberger zugeschriebene Zitat „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!“ könnte in leicht abgewandelter Form auch für die Feuerwehren im Landkreis Roth gelten. Fanden sich doch zwischen dem 09. und dem 14.11.2017 viele bekannte Gesichter aus dem Lehrgang Teil 1 unter den Teilnehmern des 35. Maschinistenlehrgangs Teil 2 im Wendelsteiner Feuerwehrhof ein.

An drei Löschfahrzeugen konnte jeder Maschinist Hand anlegen, um die erforderlichen Handgriffe an den in der heimischen Wehr verwendeten Fahrzeugpumpen zu erlernen.

Die Maschinistentätigkeit umfaßt allerdings weit mehr als „lediglich“ das Bedienen einer Pumpe. Den Kopf vollgepfropft mit umfangreichen Informationen hinsichtlich der Handhabung verschiedenster Pumpen und elektrischer Gerätschaften, der Nutzung von Belüftungsgeräten und Winden, der Bedeutung der Verkehrsabsicherung von Einsatzstellen, Neuigkeiten zum Digitalfunk und den (mittels Schaumtrainer vorgeführten) Einsatz von Schaummitteln gingen die Teilnehmer am 14.11.2017 locker ihre theoretische Prüfung an.

KBM Christian Mederer zeigte sich erfreut von dem sichtlich guten Ergebnis. Fünf Teilnehmer beantworteten den Prüfungsbogen vollkommen fehlerfrei, neun weitere mit lediglich einem Fehler. Er gratulierte den Kameraden zur bestandenen Prüfung und händigte im Beisein von KBI Egbert Petz die Lehrganszeugnisse aus.

Wir wünschen folgenden Kameradinnen und Kameraden viel Spaß in ihrer künftigen wichtigen Tätigkeit und gratulieren herzlich zum bestandenen Lehrgang:

Feuerwehr Allersberg:                                    Daniel Herzog

Feuerwehr Birkach:                                         Leon Mühlig

Feuerwehr Ebenried:                                      Kevin Kahr, Stefan Kahr, Markus Mederer, Andreas 
                                                                            Schneider, Helmut Weglöhner


Feuerwehr Göggelsbuch:                               Florian Harrer, Sebastian Herzog

Feuerwehr Jahrsdorf:                                     Sebastian Gaukler, Philipp Wurm

Feuerwehr Kammerstein:                              Nico Schwarz, Ralf Weidner

Feuerwehr Petersgmünd:                              Manfred Dorner

Feuerwehr Pfaffenhofen:                               Michael Noffke

Feuerwehr Roth:                                              Lars Ohlson, David Schenk, Timo Stark, Christian Wiltschko

Feuerwehr Röttenbach/Mühlstetten:          Benjamin Endres, Johannes Schneider

Feuerwehr Schwand:                                       Tim Lowig, Dennis Nowak

Feuerwehr Sperberslohe:                               Mario Barnjak, Maximilian Blank, Stefan Blank, Sven Homburg

Das Ausbilderteam bedankt sich für die engagierte Teilnahme aller Kameraden. Nun wendet Eure erworbenen Fertigkeiten in Euren Wehren eifrig an und bleibt auch künftig fleißig am Ball!

Bericht und Foto von Thomas Reger (FF Wendelstein)

 

 

Da es in den letzten Jahren mangels Zeit, vielen Einsätze / Übungen und Lust keine gemeinsame Übung im Brandmeisterbezirk Allersberg in der Brandschutzwoche mehr gab, hat die Feuerwehr Göggelsbuch es 2017 selbst in die Hand genommen.

Hierfür dachten sich der Schüssel Christian ein kleines Scenario aus:

"Bei einem Dorffest oder Martinszug kommt es zu einem Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen. Bei der Anfahrt wird dann auch noch einen weiteren Unfall gemeldet.!"

Kurz nach 18 Uhr war es dann am Dienstag so weit. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich folgendes Bild. Ein brennender PKW mit einer Person unter dem Fahrzeug, viele Verletze und verwirrte Menschen, welche zum Teil den Einsatzkräften schon entgegen rannten. Beim zweiten Unfall fand man sogar diverse Gefahrstoffe, die in Kombination auch als Sprengstoff genutzt werden könnten. Somit wurde die Übung zum Terror-Anschlag hochgestuft.

Während dieser Zeit kam es dann auch noch zu einer dritten Einsatzstelle. Wieder ein brennendes Fahrzeug mit einigen verletzen Personen.

Somit gab es viel zu tun. Der Funk zur Übungsleitstelle glühte Zeitweise, da zum Teil die Einheiten an ihre menschlichen, sowie materiellen Grenzen kamen.

Aber es hat allen gefallen, auch wenn nicht alles reibungslos klappte. Es war mal definitiv was anderes als eine Schlauchstrecke von A-nach-B zu legen oder einen größeren Atemschutzeinsatz zu führen, wo mehr als 50% nur dumm rumsteht.

Vielen Dank auch nochmals an alle Helfer (Übungsvorbereitung, Schminken, Übungsleiter, Essen, usw.)

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