Tief betroffen sind alle Feuerwehren aus dem Landkreises Roth vom plötzlichen Tod von Ehren-Kreisbrandinspektor Erhard Schneider.

Von 1989 bis 2016 war Erhard Kreisbrandinspektor für den Bereich Allersberg, Hilpoltstein, Schwanstetten und Wendelstein und ein gern gesehener Gast bei uns in Göggelsbuch.

Unsere Feuerwehren hat Erhard viel zu verdanken. Unter anderem wirkte er in seier Zuständigkeit bei dem Anbau am Feuerwehrhaus und dem Fahrzeugkonzept für den Makrt Allersberg mit; und unterstütze uns am Beginn von der Beschaffung unseres LF10.

Sein Tod macht uns unendlich traurig.

Aber sein Leitsatz wird uns für immer im Ohr bleiben:

„Langsam machen, wenn´s pressiert!“

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

 

Bei der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ hatten sich am vergangenen Samstag von der Freiwilligen Feuerwehr Lampersdorf drei Floriansjünger und der Feuerwehr Göggelsbuch 29 , darunter 6 Frauen in den unterschiedlichsten Leistungsstufen erfolgreich dem Prüfungsteam gestellt.

Ausbilder und Kommandant Schlierf Josef, Schüssel Christian, Fleischmann Michael und Taylor Sebastian hatten die Crew in drei Wochen intensiv auf die Leistungsprüfung vorbereitet und für den letzten Schliff bei den praxiserfahrenen Wehrleuten gesorgt. Als Schiedsrichter fungierten Kreisbrandinspektor Egbert Petz, Kreisbrandmeister Thomas Hagenrainer, Benjamin Arnhard und Christian Schüssel.

Wissensfragen, Knoten für Bergung und Sicherung, Kenntnisse über Ausrüstung am Fahrzeug, Gefahrgutkennzeichnung und Erster Hilfe mussten von den Prüflingen praktisch demonstriert oder beantwortet werden.

Fast fehlerfrei verlief die Prüfung, das tägliche Üben und die vorangegangene Ausbildung hatten sich ausgezahlt. Die Wasserentnahme aus dem Hydranten und der Einsatz von drei Strahlrohren im vorgegebenen Zeitrahmen wurden ruhig, schnell und sicher abgearbeitet, attestierte Petz bei der Abschlussbesprechung. „Ihr könnt mit euch zufrieden sein. Danke, dass ihr euch der Prüfung gestellt habt und eure Freizeit für die Allgemeinheit geopfert habt.“ lobte er die Prüflinge. Dabei betonte er den Lerneffekt der gemeinsamen Prüfung. „Wir schaffen im Einsatz zusammen, dann können wir auch zusammen üben“.

Auch vom Bürgermeister Hondasch gab es ein großes Lob für die Prüflinge und die gute Zusammenarbeit der beiden Wehren. Heraus zu heben waren aber die Kammeraden Jürgen Schmidpeter und Josef Schlierf, welche im Vorfeld von Haus zu Haus gelaufen sind, um mögliche Teilnehmer zu finden.

 

 

 

Nicht alles lässt sich in der Theorie bzw. "normalen" Übungen vermitteln. Daher bieten wir unseren Atemschutzträgern einen Besuch im gasbefeuerten Brandschutzcontainer in Neumarkt an.

Die 1 stündige Übung sieht zwei unterschiedliche Abschnitte vor.

1. Hitzegewöhnung

Ohne komplett angelegter Atemschutzkleidung (=Haube und offener Jacke) wird der Container auf 200°C aufgeheizt. Hier kann man am eigenen Leib die verschiedenen Hitzezone spüren und je nach Empfinden geht man früher oder später in Richtung Boden wo es einiges "Kälter" ist. Als nächstes wird der Temperaturanstieg von über 20°C mit zusätzlicher Sichteinschränkung durch übermäßigen Wassereinsatz gezeigt. Dies soll zum sparsamen Wassereinsatz im Innenangriff animieren.

2. Einsatzübung

Der erste Trupp hatte die Aufgabe der Brandbekämpfung. Sie haben einen in verschiedenen Räumen den Brand einer Gasflasche und Kochstelle vorgefunden. Der zweite Trupp musste zur Personenrettung vor.

Fazit: Allen hat es gefallen, auch wenn man am Schluss bis zur Unterhose nass geschwitzt war.

 

 

Das Löschen mit Schaum ist eine hocheffiziente Methode der Brandbekämpfung – doch diese muss gelernt sein. Beherrschen die Feuerwehrleute die Technik nicht richtig, können sie den Brandherd nicht ersticken, gefährden sich selbst und die Umwelt. Ein qualifiziertes Training ist daher die Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz.

 

In diesem Sinne hat Versicherungskammer Bayern jedem Landkreis und den Feuerwehrschulen je eine Schaumtrainer gespendet. Für den Landkreis Roth sind die Kameraden aus der FF Thalmässing verantwortlich. Diese fahren durch den ganzen Landkreis und bilden die Kameraden am Schaumtrainer aus. In dem Kurs haben die Seminarteilnehmer beispielsweise gelernt, welche Schaumart bei einem Benzin-, Diesel oder Bio-Kraftstoffbrand einzusetzen ist. Außerdem haben sie am Schaumtrainer geübt, das Schaumrohr richtig zu führen und den sogenannten „Schaumanker“ an der richtigen Stelle zu setzen, der den Ausgangspunkt für das Auftragen des Schaums bildet.

 

Dem Schaumtrainer liegt ein ausgeklügeltes Konzept zugrunde: Die Anlage umfasst alle für einen Schaumeinsatz notwendigen Strahlrohre, Schläuche und Gerätschaften der Feuerwehr in einem verkleinerten Maßstab. Es sind nur geringe Mengen Schaum notwendig, um alle in der Praxis vorkommenden Effekte simulieren zu können. Die Ausbildung ist dadurch ressourcenschonend und umweltgerecht.

Am Ende der Übung waren sich alle einig. Auch wenn alles nur im Faktor 1:10: „Der Vorteil ist, dass ich es in der Ausbildung zeigen kann. Es kann jeder Teilnehmer ausprobieren und sieht nicht nur Fotos. Und Feuerlöschen ist halt mal das Grundhandwerk jedes Feuerwehrmannes“

Von hier aus auch noch Mals vielen Dank an die beiden Kameraden aus Thalmässing.

weitere Fotos

   
Erfolgreiche Schulung von 25 neuen Maschinisten
Aus allen Gegenden des Landkreises kamen am 18.01.2018  25 Angehörige aus 15 Wehren im Wendelsteiner Feuerwehrhof zusammen. 25 Feuerwehrler, 1 Ziel: „Ich will Maschinist werden!!!!“

Nach 15 theoretischen und 12 praktischen Unterrichtseinheiten nahmen alle Teilnehmer die letzte Hürde ohne Probleme. Folgende Kameradinnen und Kameraden nahmen mit Stolz ihre Teilnahmebestätigung in Empfang:


Feuerwehr Allersberg:                                    Stefan Schraufl

Feuerwehr Altenfelden:                                 Dominik Reindl, Niko Schramm

Feuerwehr Göggelsbuch:                               Benedikt Herzog, Jürgen Meier, Markus Mitterer, Sebastian Taylor

Feuerwehr Heuberg:                                       Dominic Harrer

Feuerwehr Landerzhofen/Attenhofen:       Alexander Ochsenkühn

Feuerwehr Leitelshof:                                     Markus Scheiderer

Feuerwehr Marquardsholz:                          Stefan Weniger

Feuerwehr Meckenhausen:                          Martin Hudak, Thomas Lerzer

Feuerwehr Pfaffenhofen:                             Christian Güttler

Feuerwehr Regelsbach:                                 Benjamin Fuchs

Feuerwehr Rohr:                                             Christian Hierl

Feuerwehr Schutzendorf:                              Heike König

Feuerwehr Wassermungenau:                     Daniela Flock, Nicolai Röthel

Feuerwehr Wendelstein:                              Thomas Mätzing, Andreas Ullrich, Sabine Wagner

Feuerwehr Zell:                                               Luitpold Gruber, Torsten Gruber, Florian Heigl

Versehen mit den besten Wünschen von Christian Mederer, zuständiger Kreisbrandmeister für die Maschinistenausbildung, verstärken die Kameradinnen und Kameraden zukünftig die Schlagkraft ihrer Wehren.

Wir wünschen den neuen Maschinisten ein stets glückliches Händchen im Umgang mit der Tragkraftspritze und eine stets unfallfreie Fahrt!!

 

Bericht und Foto von Thomas Reger (FF Wendelstein)